Bevor im neunzehnten Jahrhundert die Badewanne aus verzinktem Blech ihren Siegeszug nahm, wurden zur körperlichen Hygiene sogenannte Waschzuber genutzt. Emaillierte Badewannen drängten seit Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts auf den Markt und sind es heute noch. Es sind Schalen, die auf Füßen stehen. Mit der Verbreitung von Badezimmern in Wohnungen und Häusern steigt auch die Verwendung von Einbauwannen. Sie werden mit Fliesen verkleidet und bilden so mit der Wand eine Einheit.
Gegen Ende des Zwanzigsten Jahrhunderts fanden Badewannen aus Kunststoff immer mehr Liebhaber. Sie lassen sich leichter formen, das Material fühlt sich nicht so kalt an wie die emaillierte Stahlwanne. Mittlerweile hat die Badewanne eine Vielzahl von Veränderungen erfahren. Weg von der körperlangen einfachen Form stehen sie heute in vielfältigen Variationen zur Verfügung. Bei kleineren Badezimmern kommen sogenannte Eckwannen zum Einsatz und wenn diese keinen Platz mehr finden dann eher gar normale Duschen mit Duschabtrennungen. Ansonsten fast ausschließlich Sitzwannen. In größeren Badezimmern können Badewannen in den Boden eingelassen werden. So wirken sie wie kleine Pools. Große, runde Badewannen ermöglichen das Baden von mehreren Benutzern. Versehen mit kleinen Düsen, durch die Luft geleitet wird, verwandeln sie sich zu Whirlwannen.
Badewannen wurden im Laufe der Zeit immer mehr nicht nur zur Körperreinigung genutzt, sondern auch zum Entspannen. Unterstützung findet man dabei mit entsprechenden Bade- und Duftzusätzen. Ganz besonders dann die Whirlpool Badewannen-Systeme. Badewannen mit Massageeffekt. Aber nicht nur mit Massageeffekt, sondern auch zum Relaxen. Whirlpools kosten zwar nicht wenig Geld, rentieren sich aber für diejenigen, die oftmals unter Stress stehen und auch nach ruhenden Effekten suchen. Ansonsten würden sich solche Investitionen nicht lohnen.